Food Waste im Catering – eine Herausforderung, die uns alle betrifft
Ein gelungenes Catering soll begeistern, abwechslungsreich sein und alle Gäste satt und zufrieden machen. Gleichzeitig stellt sich bei jeder Veranstaltung die Frage, wie viele Speisen tatsächlich benötigt werden.
Denn die Gästezahl allein verrät noch nicht, wie gross der Appetit ist oder welche Gerichte besonders beliebt sein werden. Werden zu viele Speisen vorbereitet, entstehen unnötige Lebensmittelabfälle.
Unser Ziel bei tuck-tuck ist es deshalb, Food Waste möglichst bereits bei der Planung zu reduzieren. Mit verschiedenen Massnahmen möchten wir dazu beitragen, dass möglichst viele Lebensmittel dort landen, wo sie hingehören: auf dem Teller unserer Gäste.
1. Bewusste Menüauswahl statt unnötiger Überproduktion
Eine riesige Auswahl klingt zunächst verlockend. Doch je mehr unterschiedliche Gerichte gleichzeitig angeboten werden, desto schwieriger wird es, die tatsächlich benötigten Mengen einzuschätzen.
Deshalb setzen wir bei tuck-tuck auf eine bewusst zusammengestellte Menüauswahl. Gemeinsam mit unseren Kunden planen wir ein Cateringangebot, das zur Veranstaltung, zur Anzahl Gäste und zu deren Bedürfnissen passt.
So schaffen wir kulinarische Abwechslung, ohne unnötig viele verschiedene Speisen vorbereiten zu müssen.
Unsere unterschiedlichen Foodrichtungen und Menüangebote bieten dafür zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten.
2. Kleinere Portionen – Nachschöpfen ausdrücklich erwünscht
Ein weiterer wichtiger Ansatz zur Reduktion von Food Waste ist die Portionsgrösse. Anstatt die Teller von Beginn an möglichst grosszügig zu füllen, servieren wir bewusst kleinere Portionen. Wer danach noch Hunger hat oder ein Gericht besonders gerne mag, darf selbstverständlich nochmals zugreifen.
Das hat gleich mehrere Vorteile: Unsere Gäste können verschiedene Spezialitäten probieren, die Speisen werden frisch ausgegeben und es bleiben weniger angebrochene Portionen auf den Tellern zurück. Denn lieber schöpfen wir nochmals nach, als dass gutes Essen unnötig entsorgt werden muss.
3. Übrig gebliebene Speisen sinnvoll weiterverwenden
Auch mit einer sorgfältigen Planung lässt sich nicht immer verhindern, dass nach einer Veranstaltung Speisen übrig bleiben. Wo es die Lebensmittelqualität und die hygienischen Voraussetzungen erlauben, bieten wir deshalb die Möglichkeit, geeignete Essensreste mitzunehmen. So können die Speisen auch nach dem Anlass noch genossen werden, anstatt direkt im Abfall zu landen. Für uns ist dies eine einfache, aber wirkungsvolle Massnahme, um Lebensmittelverschwendung im Cateringalltag zu reduzieren.
Food Waste reduzieren – Stephan Di Gallo im Gespräch mit züriplus
Wie tuck-tuck Catering mit dem Thema Lebensmittelverschwendung umgeht und welche Überlegungen hinter unseren Massnahmen stehen, erklärt Stephan Di Gallo im Videobeitrag von züriplus.
Er gibt Einblicke in unseren Cateringalltag und zeigt, weshalb ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln für uns dazugehört.
Nachhaltiges Catering beginnt bei kleinen Entscheidungen
Food Waste zu reduzieren bedeutet nicht, auf Genuss, Vielfalt oder grosszügige Gastfreundschaft zu verzichten. Vielmehr geht es darum, Lebensmittel bewusst einzusetzen und unnötige Verschwendung möglichst zu vermeiden.
Mit einer durchdachten Menüplanung, angepassten Portionsgrössen und einem verantwortungsvollen Umgang mit übrig gebliebenen Speisen leisten wir bei tuck-tuck unseren Beitrag.
Denn gutes Catering bedeutet für uns nicht nur, dass unsere Gäste zufrieden sind. Auch der respektvolle Umgang mit den eingesetzten Lebensmitteln gehört dazu.
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